Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.

Buddha, 560 – 480 v. Chr.

Liebe Schüler*innen, diese Situation ist für uns alle ungewöhnlich und schwierig. Wir können uns vorstellen, dass ihr euch Gedanken über die nächsten Wochen macht und vielleicht auch Angst um euch und eure Familien habt. In dieser Krisensituation könnt ihr eure Klassenlehrer*innen anschreiben oder unsere Schoolworkerin Frau Hoffmann. Dazu haben wir euch ein Sorgentelefon eingerichtet.

Sorgentelefon der Schoolworkerin von 8-15.30 Uhr:

Geraldine Hoffmann: 0160 90 73 85 86 oder 06841 104 8051

Sorgentelefon der Caritas von 10-14 Uhr: 06894 3876170

Hier findet ihr noch weitere Hilfshotlines

Wenn du lieber schreibst, schreibe eine Whatsapp auf www.krisenchat.de.

Schoolworker*innen sind an weiterführenden Schulen im Saarpfalz-Kreis tätig und unterstützen Kinder und Jugendliche vor Ort. Sie beraten und informieren Schüler, Eltern und Lehrer und zeigen Wege aus krisenhaften Situationen auf.
Schoolworker binden Kooperationspartner aus dem sozialen Umfeld in den Hilfeprozess mit ein. Dies können Familie, Schule, Vereine aber auch soziale Dienste und weitere öffentliche Behörden sein.
Schoolworker tragen durch ihre Tätigkeit zur Verzahnung der Systeme Jugendhilfe und Schule bei. Darüber hinaus leisten sie durch ihre beratende Funktion in den Schulgremien einen Beitrag zur Schulentwicklung.

Angebote für Eltern:

  • Beratung zu Fragen der Erziehung und bei schulischen Schwierigkeiten
  • Beteiligung an Elternabenden und Zusammenarbeit mit der Elternvertretung
  • Information zum Übergang Schule – Beruf

Angebote für Lehrer:

  • Beratung über Leistungen der Jugendhilfe
  • Beratung und Unterstützung bei pädagogischen Fragestellungen
  • Kooperation bei Präventionsprojekten

Angebote für Schüler:

  • Beratung und Unterstützung bei schulischen, familiären oder persönlichen Problemen
  • Information zu Bildungs- und Freizeitangeboten
  • Vermittlung und Begleitung zu anderen Hilfeinstitutionen

Wie erreiche ich Geraldine Hoffmann?

Mobil: 0160 – 90 73 85 86
Büro: 06841 –  104 8051
E-Mail: Geraldine.Hoffmann@Saarpfalz-Kreis.de

Schüler helfen Schülern Streit zu schlichten:

Die Lehrerinnen Michaela Tabales und Dorothee Steffen haben haben an unserer Schule, der GemS St. Ingbert – Rohrbach, ein Streitschlichtungssystem aufgebaut.

Dabei sind Schüler und Schülerinnen aller Altersgruppen vertreten. Diese werden unter Anleitung der beiden Kolleginnen zu Streitschlichtern (Mediatoren) ausgebildet. Diese sogenannte Mediations-AG ist Hilfe zur Selbsthilfe. Bei Problemen unter Schülern sollte  nicht die Frage im Mittelpunkt stehen: „Wer hat Schuld?“, sondern lieber sollte man fragen: „Wie lösen wir das Problem gemeinsam?“.

Aus dem „Konfliktlösungs- und Mediationstraining“  gewinnen unsere Mediatoren Erfahrungen und Erkenntniss, die ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg nützlich sein können.

Das Bild zeigt unser Filmteam zur Produktion des Lehrfilmes zur Mediation, der an unserer Schule gedreht wurde.GruppenbildMediation

Dabei heißt Mediation wörtlich übersetzt Vermittlung. Gemeint ist die Vermittlung in Konflikten (Streitigkeiten) durch neutrale (allparteiische) Dritte, die Mediatoren. Nicht Lehrer sollen diese Rolle ausfüllen, sondern die in der Mediations-AG ausgebildeten Schüler/innen.

Diese Mediatoren helfen den Streitenden die Hintergründe ihres Streits zu verstehen und somit die Streitenden anzunähern und sie in die Lage zu versetzen selbst eigene Lösungen zu finden. Natürlich gibt es auch Grenzen der Mediation, wenn zum Beispiel Drogen im Spiel sind.

Doch bleibt das Programm eine großartige Möglichkeit Kommunikationsblockaden aufzulösen und verdeckte Konflikte ans Tageslicht zu bringen. Mediation ist also ein Verfahren zur konstruktiven Konfliktlösung, bei der es möglich ist, dass es keinen Verlierer gibt, sondern nur Gewinner.

Grundannahmen der Mediation sind: Konflikte gehören zum Leben, Streit ist etwas ganz Normales. Konflikte sind aber auch belastend und nehmen Energien für Wichtigeres. Menschen sind fähig Konflikte selbst zu lösen. Selbst entwickelte Lösungen sind dabei immer besser und entsprechen eher den Bedürfnissen der Streitenden als fremdbestimmte Lösungen. Und zuletzt: Wer gelernt hat Konflikte durch Mediation für beide Streitende befriedigend zu lösen, wird Mediation auch in zukünftigen Konflikten nutzen.
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Folgende Gründe sprechen für den Einsatz von Mediation und deshalb hat sich die GemS St. Ingbert – Rohrbach dafür ausgesprochen, das Programm wieder zum festen Bestandteil des Schulalltags werden zu lassen:

Im Jugendalter nimmt der Einfluss von Erwachsenen als Sozialisationsinstanz ab, während die Gleichaltrigengruppe an Einfluss auf Einstellung und Verhalten gewinnt. Außerdem sind Gleichaltrige eher in der Lage sich in die Gefühls- und Erlebniswelt ihrer Altersgenossen einzufühlen als Erwachsene. Darüber hinaus besteht kein Autoritätsgefälle wie zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Es kann daher eher eine Atmosphäre der Angstfreiheit und Offenheit hergestellt werden.

Kinder und Jugendliche, die in der Mediation erlebt haben, dass sie ohne Hilfe von Erwachsenen Konflikte lösen können, erfahren einen Zuwachs an Selbstwertgefühl und sozialer Kompetenz. Kinder und Jugendliche erfahren auch, dass sie selbst die Atmosphäre in ihrem Umfeld positiv beeinflussen können und entwickeln Verantwortung dafür.

Zuletzt sei auch das noch gesagt: Wer in der Kindheit und Jugend die Fähigkeit zur konstruktiven Konfliktlösung erworben hat, ist auch als Erwachsener in Beruf und Privatleben eher in der Lage mit Konflikten konstruktiv umzugehen.

Viele gute Gründe also für eine Mediations-AG. Die GemS St. Ingbert – Rohrbach geht mit diesem Projekt einen vorbildlichen Weg.

Alexandra Jäckel

Alexandra Jäckel Soziologin M.A.

Sprechzeiten:

Jeden 2. Mittwoch im Monat von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr im Raum der Schoolworkerin oder nach Terminabsprache

Ich biete Unterstützung bei…

Unsicherheit und Unklarheit bei der Ausbildungs- und Jobsituation

  • Was kann ich?
  • Was will ich?
  • Wie fange ich es an?

Problemen

  • mit Wohnung, Familie, Schulden, Schule…
Ich helfe mit…
  • Informationen
  • Individueller Beratung
  • Intensiver Betreuung

Von der Schule in den Beruf – für viele Jugendliche ist das ein schwieriger Schritt. Schwer haben es insbesondere benachteiligte Jugendliche. Ihnen will die Kompetenzagentur Saarpfalz-Kreis (KompaS) den Sprung in die Arbeitswelt erleichtern. Auf der Angebotsliste der KompaS stehen praktische Hilfen wie die Unterstützung bei Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellensuche, aber auch die Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen.

Die KompaS übernimmt die sozialpädagogische Beratungs-, Vermittlungs- und Lotsenfunktion. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus dem Saarpfalz-Kreis, die vom bestehenden System der Hilfsangebote nicht profitieren, bzw. von sich aus den Zugang zu den Unterstützungsleistungen nicht finden.

Aufgabe der KompaS ist die Mittlerfunktion zwischen Jugendlichen und dem vorhandenen Spektrum von Angeboten im Saarpfalz-Kreis. Insbesondere Übergänge zwischen Schule und Beruf sollten abgestimmt sowie wechselnde Zuständigkeiten überbrückt werden. Die Mitarbeiterinnen der KompaS helfen dabei die unterschiedlichen Professionalitäten der Fördersysteme fallweise zu bündeln. Dabei arbeitet die KompaS intensiv in verschiedenen Netzwerken.

Die Kompetenzagentur Saarpfalz-Kreis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Europäischen Sozialfondes (ESF) und des Saarpfalz-Kreis gefördert.

Das Angebot der KompaS ist kostenfrei.

„Ausbildung jetzt“ Landesprogramm

  • Schwerpunkt 1: Vermittlung in Ausbildung ohne Umwege
  • Modul 1 : Förderungsbedürftige Jugendliche

Unser Angebot für Teilnehmer/innen:

  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche und beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen
  • eine/n persönlichen Ansprechpartner/in während der Ausbildung
  • Hilfe bei Problemen persönlicher, sozialer und schulischer Art
  • Individueller Förder- und Stützunterricht in allen schulischen Fächern
  • Gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen
  • Krisenintervention und Konfliktmanagement
  • Beratung bei persönlichen Problemen
  • Nachbetreuung bei Ausbildungsabbruch

Projekt: Ausbildung jetzt

ABJ – Sozialpädagogische Betreuung Blieskastel
Daniela Kiefer
In den Krummen Äckern 11
D66440 Blieskastel

Tel.: 06842 5280 16
Fax: 06842 5380 17
Mail: d.kiefer@zbb-saar.de


Das Landesprogramm „Ausbildung jetzt“ dient der Verbesserung der Ausbildungssituation für förderungsbedürftige Jugendliche mit schulischen und / oder sozialen Defiziten. Die Jugendlichen werden bei der Ausbildungsplatzsuche und während der gesamten Ausbildungsdauer individuell unterstützt.

Gleichzeitig werden die Ausbildungsbetriebe sowohl im Auswahlverfahren als auch im Ausbildungsverlauf durch das Unterstützungsangebot entlastet.
Die zusätzlichen Fördermaßnahmen sollen die Chancen auf eine erfolgreiche Durchführung der Ausbildung deutlich erhöhen und Ausbildungsabbrüche vermeiden.

Zur Zielgruppe gehören Jugendliche,

  • deren Hauptschulabschluss gefährdet ist,
  • mit unterdurchschnittlichem Hauptschulabschluss oder vergleichbarem Abschluss nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht,
  • die sozial benachteiligt sind, unabhängig von einem allgemeinbildenden Schulabschluss.

Das Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Burbach ist in der Stadt Saarbrücken, im SaarPfalzKreis und im Landkreis St. Wendel mit der Umsetzung des Landesprogramms beauftragt.

Sie wollen noch mehr wissen? ZBB im Internet.

sanilogoMit Sicherheit in die Zukunft – Schulsanitätsdienst –

Im Bundesdurchschnitt erleidet jeder 12. Schüler/Schülerin einen Schulunfall, der bei der Unfallversicherung gemeldet werden muss. Das sind in Deutschland rund eine Million Unfälle pro Jahr.
Viele Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen und trauen sich nicht, zu helfen.

Bei uns ist das anders!

Unser Schulsanitätsdienst wurde 2004 von  Heinz-Jürgen Maier ins Leben gerufen.
Nach einer Erste-Hilfe-Ausbildung können wir mehr als „Pflaster kleben“:

  • Wir betreuen Schülerinnen und Schüler, die während der Unterrichtszeit gesundheitliche Probleme bekommen.
  • Wir leisten Erste Hilfe bei Unfällen an der Schule und bei Schulveranstaltungen, die nicht auf dem Schulgelände stattfinden.
  • Wir übernehmen die Erstversorgung bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Rettungsdienst eintrifft.
  • Wir üben in unserer AG-Stunde Maßnahmen der Ersten Hilfe und erweitern unser Wissen in weiteren Kursen (z. B. in einem SAN-A-Kurs) Verantwortung für die Gesundheit von Mitschülern und Mitschülerinnen zu übernehmen, und in kritischen Situationen überlegt zu handeln, ist keine leichte Sache. Aber uns macht es Spaß und wir wissen, dass wir etwas Sinnvolles leisten.

Kommt und macht mit! Wir freuen uns auf jeden, der uns unterstützt.

KAUSA Servicestelle

Frau Eisler und Herr Arslan

Für unsere Abschlussschüler mit Migrationshintergrund:

Flyer Jugendliche

Flyer Kausa Allgemein

sucht2Früher oder später kommen Kinder und Jugendliche in Kontakt mit Suchtmitteln, mit „erlaubten“ ebenso wie mit „verbotenen“. Sie sehen, dass im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis und in der Öffentlichkeit Zigaretten, Alkohol und Schmerz­ oder Beruhigungsmittel konsumiert werden. Sie beobachten, dass Schulkameraden – oft sehr früh – anfangen zu rauchen, dass Fremde, Bekannte oder Leute aus der „Clique“ Drogen nehmen. Vielleicht haben auch einzelne Mitschüler bereits massive Probleme mit Alkohol oder verbotenen Drogen wie Haschissucht1ch oder Ecstasy.

Jährlich sterben in Deutschland mindestens 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Menschen sterben an den Folgen schädlichen Alkoholkonsums, und etwa 2000 Todesfälle im Jahr geschehen in Folge illegalen Drogenmissbrauchs. Zielgerichtete Suchtprävention kann einen bedeutsamen Beitrag dazu leisten, die Gesundheit der Schüler  zu erhalten und die Lebensqualität zu erhöhen.

Zentrale Zielsetzungen moderner Suchtprävention

Zu den vorrangigen Zielen suchtpräventiven Handelns gehören zwecks Minderung von vorzeitigen Todesfällen, Krankheiten und sonstigen Problemlagen (z.B. Gewalt) im Zusammenhang mit schädlichem Drogengebrauch:

  • Die Vermeidung und/oder das Hinauszögern des Einstiegs in den Konsum legaler und illegaler Drogen
  • Die Früherkennung und Frühintervention bei riskantem Konsumverhalten
  • Die Verringerung von Missbrauch und Sucht.