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Schulfest 2020

Am 8. Februar 2020 von 9.00 – 12.00 Uhr lud die GemS St. Ingbert-Rohrbach zu ihrem Schulfest ein. Hierzu waren Eltern, Freunde, Ehemalige, Zukünftige und alle Interessierte herzlich eingeladen. Bereits an unserem Tag der Grundschulen im Dezember konnten sich Grundschuleltern ein Bild von unserem Unterricht machen. Besonders interessant war dabei, wie die Schüler unsere iPads im Deutschunterricht verwenden. Hierzu erstellten die Schüler digitale Tafelbilder, in denen sie ihre Ergebnisse präsentierten. Die Eltern und Grundschüler konnten sich auf unserer digitalen Tafel die Märchenhörspiele der Schüler anhören, ihre Märchengeschichten lesen und mit unseren Schülern eigene Stop-Motion-Videos erstellen. Eine andere Klasse zeigte mit erlebnispädagogischen Spielen, dass auch das soziale Lernen eine zentrale Rolle an unserer Schule spielt. Außerdem wurden die neuen Fächer „Natur- und Gesellschaftswissenschaften“ sowie Arbeitslehre vorgestellt. Daneben informierte die Schulleitung über das schulische Konzept und unsere speziellen Hilfs- und Forderangebote für schwächere und starke Schüler. Dieses Mal gab die Schule einen Einblick in das Schulleben. Schüler der 10. Klasse führten durchs Schulhaus und beantworten Fragen. Auch die Schulleiterin Susanne Fritz sowie das Schulleitungsteam standen den Morgen über für Informations- und Beratungsgesprächen zur Verfügung. Als „MINT-Freundliche“ Schule wurden auch die Bereiche Robotik und Physik durch Schülerexperimente vorgestellt. An unserem Schulfest wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Neben einem Kuchenbuffet wurden in mehreren Klassen diverse Speisen und Getränke angeboten. Zudem hatten sich die Schüler verschiedene Spiel- und Bastelangebote, auch speziell für die kommenden Grundschüler, überlegt. Zusätzlich sorgten unsere Schüler durch Vorführungen und Auftritte jeglicher Art für ein kunterbuntes Programm. Wir bedanken uns für Ihr zahlreiches Erscheinen.

Die Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach erhält das Berufswahl-SIEGEL 2019

Als eine von drei Schulen im Saarland wird die Gemeinschaftsschule St. Ingbert Rohrbach am 4. September 2019 in der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes erstmals mit dem Berufswahl-SIEGEL zertifiziert. Zehn weitere Schulen, die die Auszeichnung seit 2016 tragen, sind erneut zertifiziert worden für die nächsten drei Jahre. Das Siegel wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung vergeben.

In der Gemeinschaftsschule St. Ingbert Rohrbach gibt es aus Sicht der Auditoren zahlreiche Angebote zur Berufsorientierung, die gut aufeinander abgestimmt sind. Dabei gibt es für Schüler mit zweiter Fremdsprache spezielle Angebote, die auf ihren Bedarf abgestimmt sind. Nach Ansicht der Jury hat die Gemeinschaftsschule bei der Berufsorientierung alle Schülergruppen im Blick und bietet ihnen so eine bestmögliche Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Als Besonderheit ist bei der Gemeinschaftsschule die Integration von Schülern mit Förderbedarf im Rahmen der Berufsorientierung zu nennen. Hier ist ein spezielles Team von Förderlehrern integriert. Außerdem gibt es klar aufgeteilte Zuständigkeiten und Vertretungsregeln im Berufsorientierungs-Team. (Vorschlag)Besonderheiten zur beruflichen Orientierung: Hier kann sich die Schule präsentieren und einen individuellen Textbaustein einfügen.

Die Initiative Berufswahl-SIEGEL verfolgt das Ziel, die Berufswahlkompetenz junger Menschen zu optimieren und die Qualität der Berufs- und Studienorientierung in der Schule weiterzuentwickeln und zu sichern. Die zugrunde liegenden Qualitätskriterien basieren auf den saarländischen Richtlinien für Berufs- und Studienorientierung des Bildungsministeriums. Spannend für alle Beteiligten ist, dass das SIEGEL bundesweit vergleichbar hohe Standards setzt und zugleich viel Raum lässt für individuelle und maßgeschneiderte Konzepte der Schulen. Bewerben können sich weiterführende allgemeinbildenden Schulen und Berufliche Schulen mit gymnasialer Oberstufe.

Diejenigen Schulen, die durch ihre herausragende Arbeit im Bereich Berufsorientierung überzeugen, erhalten die Auszeichnung für einen Zeitraum von drei Jahren. Danach ist eine Teilnahme am Rezertifizierungsverfahren möglich. Schulen, die sich noch nicht für das SIEGEL qualifizieren konnten, erhalten ein sehr ausführliches Feedback, auf dessen Basis sie ihre Berufs- und Studienorientierung weiterentwickeln können, um dann die Auszeichnung zu erhalten. Das Berufswahl-SIEGEL Saarland wurde im Schuljahr 2015/2016 im Saarland eingeführt und konnte nun zum vierten  Mal an saarländische Schulen verliehen werden. Statement Schule:…

Dr. Kathrin Andres (Ministerium für Bildung und Kultur) und Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke überreichten gemeinsam mit den Hauptgeschäftsführern Martin Schlechter (VSU) und Dr. Heino Klingen (IHK), dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Bernd Reis sowie dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Jürgen Haßdenteufel das Siegel für herausragende Berufsorientierung. Beworben hatten sich im aktuellen Projektzyklus 18 saarländische Schulen. Aktuell tragen im Saarland 21 Schulen, davon 12 Gemeinschaftsschulen, sieben Gymnasien, eine Realschule und eine Förderschule das SIEGEL. 

Hintergrundinformation
Seit mehr als zehn Jahren leistet die bundesweite Initiative Berufswahl-SIEGEL einen wesentlichen Beitrag, um Schülerinnen und Schüler gezielt auf ihren individuellen Start in Ausbildung oder Studium vorzubereiten.

Im Saarland wird das Berufswahl-SIEGEL federführend von der VSU in ihrer Eigenschaft als Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT betrieben. Gemeinsam vergeben die Partner VSU, IHK, HWK, Ministerium für Bildung und Kultur, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr sowie Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit das SIEGEL. Ansprechpartner für die Schulen ist das Projektbüro beim Verein ALWIS. Die Initiative ist mit dem Auszeichnungsverfahren Mitglied im bundesweiten Netzwerk Berufswahl-SIEGEL der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT. www.berufswahlsiegel-saarland.de

 

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Schüler gewinnt Preis

Schüler gewinnt Preis der Bildungsstätte Anne-Frank in Frankfurt am Main

Im Rahmen des Projektes DEMOkrARTie Studio Rohrbach nahmen einige Schüler*innen der Gemeinschaftsschule St.Ingbert-Rohrbach am Kunstwettbewerb „UN/SICHTBAR“ der Bildungsstätte Anne-Frank teil. Leitfragen des Kunstwettbewerbes waren u.a. „Wer bestimmt wer in der Öffentlichkeit auftreten kann? Wem wird heute zugehört? Wer bleibt dabei im Hintergrund? Wo werden Jugendliche in der Gesellschaft unsichtbar gemacht und wo möchten sie sichtbar werden?“

Die Schüler*innen verarbeiteten ihre individuellen Antworten auf diese Fragen in Fotostory´s und wurden dabei von Nadine Brettar, Respekt Coach Annika Uth, einem Dozent der HBK sowie Fugeefilms gGmbH unterstützt.

Abdulhadi Alsmadi aus der Klasse 9b entwickelte, unter dem Titel „Hoffnung“, eine Fotostory über den Weg seiner Fluchtgeschichte und beeindruckte damit die Jury der Bildungsstätte Anne-Frank.

Für seine Fotostory wurde Abdulhadi am 29.05.19 im Taunus Tower in Frankfurt am Main der Sonderpreis des Kunstwettbewerbes „UN/SICHTBAR“ verliehen.

Gesponsert von der William Blair Company wurde ihm vor der spektakulären Frankfurter Skyline ein nagelneues I Phone XS Max überreicht.

Wir gratulieren Abdulhadi ganz herzlich zu seinem Preis!

MP-Aktion

Mächtig viel Spaß hatten die Kinder am 04.06. bei der Mittagspausen-Aktion der Pausenhelfer. Bei Temperaturen um 30 Grad wurden 2 Wassereimer aufgestellt, die 2 Mannschaften gegeneinander in einem Staffellauf mit einem Schwamm leeren sollten, um die Eimer gegenüber damit zu befüllen.

Sowohl kleine, als auch große Schüler von Klasse 5-8 waren mit Eifer dabei, denn das bedeutete nicht nur Spaß, sondern auch sich eine willkommene Erfrischung.  Das Gewinnerteam wurde mit Lutscher belohnt.

 

Biosphären-Projekt

Das Biosphären Projekt war wieder aktiv. Am 28.09.2019 haben wir, mit Unterstützung der Stadt, eine Streuobstwiese auf dem Festplatz hinter der Rohrbachhalle angelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Biosphären-Projektes halfen Henning Bost von der Stadtgärtnerei, sowie Oberbürgermeister Hans Wagner und Ortvorsteher Roland Weber beim Einpflanzen und Befestigen der jungen Quitten-, Zwetschgen-, Apfel- und Mirabellenbäumen.

Was macht eigentlich ein Hörakustiker?

Am 14.03.19 stellte der Hörakustiker Herr Scheer seinen Beruf den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 vor.

In der Vorführung hat Herr Scheer vom TTHZ in NK zunächst über Ursachen der Gehörschädigung, normalem Hörbereich und der Hörkurve von Hörgeschädigten berichtet. Er ging dabei auf relevante Themen für Schüler ein: Konzerte, Worauf achte ich bei Konzerten, Lautsprecherkauf, Einschätzung Lautstärkeempfinden 100db zu 103db am Beispiel Rasenmäher vom Nachbar usw.)

Er zeigte an Filmen die typischen Arbeitsfelder eines Hörgeräteakustikers, wie z. B. die Anfertigung einer Plastik, die passgenau ins Ohr eingefügt wird. Er erklärte mit Hilfe von Anschauungsmaterial die unterschiedlichen Hörsysteme.
Herr Scheer gab den SuS eine Übersicht, welche Anforderungen an einen Akustiker gestellt werden. Neben Kenntnissen in den Fächern Biologie, Mathe, Physik, wirtschaftlichen Kenntnissen und hohem mechanischem Arbeitsgeschick sei auch ein sehr starkes Interesse am Umgang mit Menschen von Nöten. Denn dies mache ca. 90% der Arbeit aus. Er berichtete zum Abschluss sehr detailliert, wie und wo die Ausbildung zum Hörgeräteakustiker, aber auch Optiker aussieht und stattfindet (Hörgeräteakustiker Berufsschule in 6 Blöcken innerhalb 3 Jahre, jeweils 4-5 Wochen in Lübeck – einzige Schule für Akustiker, Internatstruktur, https://www.afh-luebeck.de/) .

Er bot konkret am Beruf  interessierten SuS an, sich im TTHZ zu melden, um im Rahmen eines 2 tägigen Praktikums weitere EInblicke in das Berufsfeld zu bekommen.

Ausstellung

5 Teilnehmer*innen des Kunst-der-Demokratie-Projektes und des Projektes DEMOkrrrARTtie-Studio Rohrbach bei Fotoausstellung an der HBKsaar zu sehen (01.-04.02.19)

Connecting Portraits

Nazanin Khalighi,
Nadine Brettar

PROJECT

Seit November 2018 werden durch das Bundesprogramm Respekt Coaches der Jugendmigrationsdienste diverse sozialpädagogische und künstlerische Projekte an der GemS Rohrbach umgesetzt. Das Programm Respekt Coaches wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und unterstützt die teilnehmenden Schulen bei der Förderung von Demokratieverständnis und Toleranz sowie dem Abbau von Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen. Im Januar 2019 haben Respekt Coach Annika Uth der IB Südwest gGmbH und Kunstpädagogin Nadine Brettar Nazanin Khalighi (HBKsaar) zu einer fotografischen Begegnung und Interaktion mit fünf jungen Projektteilnehmer*innen aus Syrien, dem Irak und der Türkei eingeladen.

PORTRAITS AND OBJECTS

Ihre individuellen Biografien reflektierend, brachten die Schüler*innen (Erinnerungs-)Objekte aus ihren Heimatländern zu einem Fotoshooting im E-Haus der HBKsaar mit.

Im Dialog mit den Jugendlichen stellt N. Khalighi diese in einer selbstgewählten Porträtpose dar und inszeniert deren persönlichen Objekte fotografisch.

Connecting Portraits stellt die Verbindung zwischen den Porträtierten und den von ihnen bewahrten Erinnerungen an Familien- und Landesgeschichte sowie an religiöse und kulturelle Lebensformen her. Die Gegenüberstellung von aktuellem Porträt und Objektinszenierung deutet das zeitliche und kulturelle Dazwischen Sein an. 

Text: Nadine Brettar
Bild: Nazanin Kahlighi, Nadine Brettar

WORDS

Feste feiern.

Eine schöne Zeit.

Geldgeschenke, viele Scheine, viele Nullen – plötzlich ohne Wert.

Wie mein Leben, wenn ich dort geblieben wäre.                                       

Beim Spielen denke ich an unser Haus, meine Freunde,

den Teegarten und die streunenden Katzen.

Dort zu sein, fühlt sich an wie Ferien. 

Meine Heimat ist hier, wo ich lebe und zur Schule gehe.

Ein Stück Heimat für unterwegs.

Heimat, Wind, Geruch der Natur.

Kultur aus Natur gemacht.

„Masbaha“ bedeutet Entspannung.

Texte: Abdulhaldi Alsmadi, Rawa Khalid Ali, Mahmoud Mslmani, Seyma Sag

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